Traumazentrum Wien | Standort Meidling
 
Seelsorge

Die Seelsorge im Traumazentrum Wien am Standort Meidling wird in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Wien durchgeführt. 

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Seelsorge kann helfen,...

  • wenn Menschen verständnisvolle Gesprächspartner suchen für Lebens- und Glaubensfragen in schwierigen Situationen wie nach Unfall oder bei Krankheit.
  • wenn Menschen nach dem Sinn fragen und ihre Lebenserfahrungen neu überdenken wollen.
  • wenn Abschieds- und Trauerarbeit geleistet werden müssen z. B. bei Verlusterfahrungen, Trennung oder Tod von nahestehenden Menschen.
  • bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben und dem Tod.

Seelsorge kann helfen, indem sie...

  • Gespräche mit Patientinnen und Patienten, Angehörigen sowie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbietet entweder bei Besuchen am Krankenbett oder auf Anfrage.
  • Gottesdienste passend zum Jahreskreis gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten, Angehörigen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feiert.
  • den Empfang der Heiligen Sakramente (z. B. Krankensalbung, Kommunion, Beichte etc.) ermöglicht.
  • auf Wunsch den Kontakt zu anderen Religions- und Glaubensgemeinschaften herstellt.
  • an der Gestaltung von spirituellen Räumen (Kapellen, Andachtsräume) mitwirkt. Dadurch wird ein geeigneter Ort der Stille, des Aufatmens und des Gebets angeboten.
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Zuständige Seelsorgerin

Traumazentrum Wien am Standort Meidling:

Mag. Elisabeth Grader

Tel.: +43 664 88 68 05 13

Nachrichten können auch hinterlassen werden unter folgender Telefonnummer:

Tel.: +43 1 601 91-5902

 

Anwesenheit der Seelsorgerin in unserem Haus vorwiegend:

Montag und Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr

Dienstag und Mittwoch von 10:00 bis 13:00 Uhr

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Sterben im Krankenhaus

Das Thema Sterben wird von unserer Gesellschaft gerne tabuisiert und an den Rand gedrängt. Wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unfallkrankenhauses sind naturgemäß immer wieder mit diesem Themenkreis konfrontiert. Oberstes Anliegen ist uns eine pietätvolle und achtsame Begegnung mit allen Betroffenen.


In unserem Verabschiedungsraum im 2. Stock haben die Hinterbliebenen die Möglichkeit, in ruhigem und angemessenen Rahmen noch einige Zeit bei dem Verstorbenen zu verbringen. Wir versuchen, allen Religionsgemeinschaften ein ihrem Glauben entsprechendes Umfeld zu bieten.


Als Angehöriger einer kritisch verletzten Patientin bzw. eines kritisch verletzten Patienten lassen Sie uns bitte wissen, ob wir Sie auch in den Nachtstunden vom Ableben Ihrer bzw. Ihres Angehörigen informieren sollen.


Organisatorisches im Sterbefall:

Kleidung, persönliche Gegenstände, Zahnprothesen, andere Prothesen werden bis zum nächsten Werktag auf der Station aufbewahrt und den Angehörigen mitgegeben. Anschließend erfolgt die Lagerung in der Materialverwaltung.


Wertgegenstände wie Zahlungsmittel jeglicher Art, Ausweis bzw. Dokument, Uhr, Schmuck, Schlüssel etc. werden vom Pflegepersonal an die Mitarbeiterin der Kassa übergeben, die die Meldung bezüglich der Verlassenschaft erledigt. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07:00 bis 12:30 Uhr und 13:00 bis 14:30 Uhr. Am Wochenende und in der Nacht erfolgt die Aufbewahrung auf der Station versperrt im Stützpunkt der Pflegepersonen bis zum nächsten Werktag. Nicht zuordenbare Dinge, Nahrungsmittel und Medikamente werden aus Sicherheitsgründen entsorgt.


Nachdem die Freigabe des Verstorbenen durch die Staatsanwaltschaft erfolgt ist, werden Sie von einer Kanzleimitarbeiterin telefonisch kontaktiert (bzgl. notwendiger Kleidung, Termin für die Abholung durch das Bestattungsunternehmen etc.). Am Abmeldeschalter erhalten Sie wochentags zu oben genannten Zeiten sämtliche Unterlagen, um die weiteren Schritte einzuleiten (z. B. Standesamt).